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NVIDIA H100 Preis pro Stunde: Was du beim Cloud-Mieten wirklich zahlst

NVIDIA H100 Preis pro Stunde: Was du beim Cloud-Mieten wirklich zahlst

Wenn du regelmäßig LLMs feintunest oder Inference-Services betreibst, kommst du an der H100 nicht vorbei. Aber der nvidia h100 preis pro stunde schwankt je nach Anbieter stärker, als viele denken. Ich habe in den letzten Monaten für verschiedene Projekte GPUs gemietet – von kurzen Fine-Tuning-Jobs bis zu Dauer-Inference. Dabei ist mir eines klar geworden: Der reine Stundensatz ist nur die halbe Wahrheit. Was du wirklich zahlst, hängt von Speicher, Netzwerk, Spot-Preisen und versteckten Aufschlägen ab. Dieser Artikel gibt dir einen ehrlichen Überblick, ohne Marketing-Geschwafel.

Warum der H100-Stundensatz so stark variiert

Der nvidia h100 stundenpreis cloud bewegt sich grob zwischen 1,50 und 4,50 US-Dollar pro Stunde – je nach Anbieter, Region und Vertragsmodell. Aber warum ist die Spanne so groß? Der Grund sind unterschiedliche Hardware-Konfigurationen. Eine H100 mit 80 GB HBM3 kostet mehr als eine mit 80 GB HBM2e (die gibt es zwar nur bei der SXM-Variante, aber die Unterschiede sind real). Auch die Netzwerkanbindung spielt eine Rolle: H100 mit NVLink und InfiniBand sind teurer als einzelne PCIe-Karten ohne schnelles Interconnect.

Zusätzlich gibt es große Unterschiede zwischen On-Demand-Preisen und Spot-Instanzen. On-Demand zahlst du den vollen Preis, bekommst dafür aber eine garantierte Verfügbarkeit. Spot-Preise können 60–70 % günstiger sein, aber dein Job kann jederzeit unterbrochen werden. Für Training mit Checkpointing ist das okay, für produktive Inference eher nicht.

Region und Abrechnungsmodell beeinflussen den Preis

Anbieter in den USA sind oft günstiger als europäische Rechenzentren – aber dann kommen Latenz und Datenhaltung ins Spiel. Manche Anbieter rechnen pro Sekunde ab, andere pro Stunde. Das klingt banal, macht aber bei kurzen Jobs einen Unterschied. Wenn du nur 20 Minuten trainierst, zahlst du bei stundenweiser Abrechnung trotzdem eine volle Stunde.

Anbieter im Vergleich: Was du für dein Geld bekommst

Ein nvidia h100 cloud gpu preisvergleich lohnt sich nur, wenn du auch die Leistung berücksichtigst. Ich habe folgende Anbieter getestet – die Preise sind Richtwerte aus meiner letzten Mietperiode und können sich ändern.

AnbieterPreis/Stunde (ca.)Besonderheit
AWS (p5.48xlarge)~3,60 €8× H100, 3200 GB/s NVLink, gut für verteiltes Training
Azure (ND96isr H100 v5)~3,80 €96 vCPUs, 8× H100, gute InfiniBand-Anbindung
Google Cloud (a3-highgpu-8g)~3,40 €8× H100, 2 TB SSD, stabile Latenz
Lambda Labs~1,80 €1× H100, einfacher Einstieg, kein Schnickschnack
Vast.ai~1,50 €Community-Anbieter, günstig, aber Qualität variiert
RunPod~1,90 €Serverless Optionen, gut für Inference

Die großen Hyperscaler sind teurer, bieten aber garantierte Verfügbarkeit und Support. Lambda und RunPod sind ein guter Mittelweg. Vast.ai ist am günstigsten, aber du musst Glück mit dem Host haben – ich habe schon Maschinen mit defekten GPUs erwischt.

H100 mieten für LLM-Training: Was kostet die Stunde wirklich?

Beim nvidia h100 mieten für llm training kommt es auf mehr an als auf den reinen Stundensatz. Ein 7B-Parametermodell mit LoRA zu feintunen dauert auf einer H100 vielleicht 2–3 Stunden – das sind also 3,60–10,80 € bei einem Mid-Tier-Anbieter. Klingt wenig. Aber wenn du ein 70B-Modell mit vollem Fine-Tuning trainierst, brauchst du mehrere GPUs parallel. Bei 8× H100 über 24 Stunden landest du schnell bei 500–700 €.

Wichtig ist auch die Speicherbandbreite: Die H100 hat 3,35 TB/s. Wenn dein Training an der Speicherbandbreite scheitert, nutzt du die GPU nicht aus. Achte darauf, dass der Anbieter die SXM-Variante anbietet, nicht die PCIe-Version – die hat nur 2 TB/s und ist für Training spürbar langsamer.

Checkpointing und Spot-Instanzen sparen Geld

Für Training empfehle ich Spot-Instanzen, wenn du Checkpoints alle 10–15 Minuten speicherst. Das kann den nvidia h100 preis pro stunde um 50 % senken. Ich habe so ein 13B-Modell für ein Drittel des On-Demand-Preises trainiert – mit einem Skript, das bei Unterbrechung automatisch neu startet.

NVIDIA H100 Inferenzkosten pro Stunde: Rechnen lohnt sich

Bei der nvidia h100 inferenz kosten pro stunde sieht die Rechnung anders aus. Hier geht es nicht um Stunden, sondern um Tokens. Eine H100 schafft je nach Modell und Batch-Größe 10.000–50.000 Tokens pro Sekunde. Wenn du ein 70B-Modell mit 2.000 Tokens pro Sekunde auslieferst, kostet das bei 2 €/Stunde etwa 0,001 € pro 1.000 Tokens. Das ist günstig – aber nur, wenn die GPU ausgelastet ist.

Bei niedrigem Traffic zahlst du für Leerlauf. Deshalb sind Serverless-Angebote wie RunPod interessant: Du zahlst nur für tatsächliche Rechenzeit. Für einen Chatbot mit unregelmäßigem Traffic ist das oft günstiger als eine dedizierte Instanz.

Ein Tipp aus der Praxis: Teste die Latenz mit deinem Modell, bevor du dich auf einen Anbieter festlegst. Manche Cloud-GPUs haben eine höhere Streuung bei der Token-Generierung – das merkt der Nutzer sofort.

NVIDIA H100 Cloud-Anbieter im direkten Vergleich

Der nvidia h100 cloud anbieter vergleich zeigt: Es gibt keinen „besten“ Anbieter, nur den passenden für deinen Workload. Für ein Einzelprojekt mit kurzer Laufzeit ist Vast.ai unschlagbar günstig. Für produktive Workloads mit SLA würde ich Lambda oder RunPod nehmen. Die Hyperscaler lohnen sich nur, wenn du eh schon dort bist oder Compliance-Anforderungen hast.

Was ich bei jedem Anbieter prüfe: Wie schnell ist der Support? Gibt es eine API zum Starten/Stoppen von Instanzen? Wie ist die Abrechnung – pro Sekunde oder pro Stunde? Und: Wie schnell bekomme ich eine neue GPU, wenn die alte ausfällt? Bei Vast.ai kann das Stunden dauern, bei AWS ist es in Minuten erledigt.

Versteckte Kosten, die du nicht unterschätzen solltest

Viele Anbieter verlangen Aufpreise für zusätzlichen Speicher, öffentliche IPs oder Datenübertragung. Ein 1 TB NVMe-SSD kostet schnell 0,10–0,20 € pro Stunde extra. Das summiert sich bei Dauerbetrieb. Auch das Netzwerk-Interconnect ist oft ein separater Posten – bei AWS zahlst du für Elastic Fabric Adapter extra.

Preis-Leistungs-Tipps für dein ML-Budget

Wenn du den nvidia h100 preis pro stunde senken willst, ohne an Leistung zu verlieren, gibt es ein paar Hebel:

  • Spot-Instanzen für Training mit Checkpoints – bis zu 70 % günstiger.
  • Reservierte Kapazität für Dauerbetrieb – viele Anbieter geben 20–30 % Rabatt bei 1–3 Monaten Vorauszahlung.
  • Richtige Batch-Größe – eine H100 mit Batch 64 kann effizienter sein als zwei mit Batch 32. Teste das mit deinem Modell.
  • Quantisierung – mit FP8 oder INT8 kannst du oft auf einer H100 statt zwei arbeiten. Das halbiert deine Kosten.

Und noch ein Praxis-Tipp: Vergleiche nicht nur den Stundensatz, sondern rechne deinen konkreten Workload durch. Ein teurerer Anbieter mit schnellerem Netzwerk kann für verteiltes Training günstiger sein, weil die Skalierungseffizienz besser ist.

Fazit: So planst du dein H100-Budget realistisch

Der nvidia h100 stundenpreis cloud ist ein guter Ausgangspunkt, aber nicht das Ende der Rechnung. Für ein einzelnes Experiment solltest du 2–10 € einplanen, für ein größeres Fine-Tuning 100–1.000 €. Für Dauer-Inference kommen monatlich schnell 1.500–3.000 € zusammen. Nimm dir die Zeit, deine Workloads zu profilieren – dann findest du den Anbieter, der für dich am günstigsten ist. Und denk dran: Die Cloud-GPU-Landschaft ändert sich schnell. Was heute teuer ist, kann in einem Jahr anders aussehen.

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Häufige Fragen

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Was kostet eine NVIDIA H100 pro Stunde in der Cloud?

Der Preis liegt je nach Anbieter zwischen 1,50 und 4,50 US-Dollar pro Stunde. Große Hyperscaler wie AWS oder Azure verlangen mehr, spezialisierte Anbieter wie Lambda oder RunPod sind günstiger. Bei Spot-Instanzen kannst du bis zu 70 % sparen, musst aber mit Unterbrechungen rechnen. Die tatsächlichen Kosten hängen auch von Speicher und Netzwerk ab.

Lohnt sich das Mieten einer H100 für LLM-Training?

Ja, besonders für einmalige Fine-Tuning-Jobs. Ein 7B-Modell mit LoRA zu trainieren kostet bei 2–3 Stunden nur 4–10 Euro. Für größere Modelle oder mehrere GPUs lohnen sich Spot-Instanzen mit Checkpointing. Gegenüber dem Kauf einer H100 für ca. 25.000 Euro sparst du dir hohe Anschaffungskosten und Wartung.

Wie hoch sind die Inferenzkosten pro Stunde mit einer H100?

Die Kosten pro Stunde sind dieselben wie beim Training, aber effektiv rechnest du pro Token. Bei 2 Euro pro Stunde und 2.000 Tokens pro Sekunde kostet 1.000 Tokens etwa 0,001 Euro. Für unregelmäßigen Traffic sind Serverless-Angebote oft günstiger, weil du nur für tatsächliche Rechenzeit zahlst.

Welcher Cloud-Anbieter ist am günstigsten für H100?

Vast.ai ist meist am günstigsten mit Preisen um 1,50 Euro pro Stunde, aber die Hardware-Qualität variiert. Lambda Labs und RunPod bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit stabiler Performance. Hyperscaler sind teurer, bieten aber SLA, Support und schnelle Skalierung. Für produktive Workloads solltest du nicht nur auf den Preis schauen.

Kann ich den H100-Stundensatz durch Verträge senken?

Ja, viele Anbieter geben Rabatte bei reservierter Kapazität – oft 20–30 % bei 1–3 Monaten Laufzeit. Auch Jahresverträge sind möglich. Spot-Instanzen sind noch günstiger, aber nicht garantiert verfügbar. Für Dauerbetrieb wie Inference lohnen sich Reservierungen, für einmalige Experimente reicht On-Demand.

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